
MOOI DUNUM
In der Ackerflur zwischen Norddunum und Süddunum lag der Grabhügel ‚Radbodsberg‘ weitab von jeder Behausung.
Im Zweiten Weltkrieg wurde diese einsame Lage genutzt für eine Stellung mit Flugzeugabwehrkanonen (FLAK). Die Geschütze waren auf dem baumbestanden Hügel verdeckt. Für die Bedienungsmannschaften waren flache Behausungen in den Boden eingetieft, die heute noch erhalten sind.
Nach dem Krieg mussten Flüchtlinge und Vertriebene im Dorf einquartiert werden, die zunächst in diesen Behausungen untergebracht wurden.
Im Rahmen des Ostlandprogrammes der Bundesregierung erhielten diese Bevölkerungsgruppen ab 1950 günstige Kredite zur Errichtung von Eigenheimen mit Gartennutzung, die dann in der Umgebung der Notunterkünfte errichtet wurden.
Impressionen von der Stellung:












