
MOOI DUNUM
Die Gasten sind in Ostfriesland die mittelalterlichen Ackerflächen der Geestdörfer. Sie waren mit einer Wallhecke umgeben, damit das Vieh auf den umliegenden Heide flächen nicht die Ackerfrüchte fressen konnten.
Auf den minderwertigen Heideböden (Podsol) wurde der gesamte Stallmist, vermischt mit Bodenmaterial, jedes Jahr aufgebracht und untergepflügt. Dadurch entstand ein mächtiger Bodenhorizont, auf dem in jedem Jahr Roggen, das frühere Brotgetreide, angebaut werden konnte. Damit war die Nahrungsbasis der Geestdörfer für lange Zeit gesichert.
Dieser Boden wird ‚Plaggenesch‘ genannt. Er stellt auch heute noch einen guten Ackerboden dar.
Im 19. Jahrhundert wurden die umliegenden Heideflächen (Almende) aufgeteilt an die Landwirte des Dorfes und ebenfalls mit Wallhecken versehen (Gemeinteilung). Dort wurden sie mit Bäumen bepflanzt.
Die Gaste in Dunum:










