
MOOI DUNUM
Südlich der Kirche in Norddunum wurde 1970 ein frühmittelalterliches Gräberfeld archäologisch untersucht.
Hier konnten 770 Bestattungen vom 7. bis zum 10. Jahrhundert nachgewiesen werden, die den Übergang der vorchristlichen Urnenbestattung zu christlichen Körpergräbern dokumentieren.
Das Gräberfeld bestätigt die frühe starke Besiedlung dieser Siedlungskammer auf dem Rand der Geest.
Zahlreiche Grabbeigaben weisen auf die frühen weitreichenden Handelsbeziehungen dieses Ortes hin.
Dunum hatte auf der Geest ackerfähige Böden und konnte die Marsch bereits vor dem Deichbau als Meede zur Gewinnung von Winterfutter nutzen. Darin begründete sich die Gunst dieser Lage.
Funde aus dem Dunumer Gräberfeld sind auch im
Museum Leben am Meer in Esens und im Küstenmuseum Wilhelmshaven ausgestellt.












