
MOOI DUNUM
Auf der Gaste von Brill wurde ein kleines Gräberfeld der mittleren Bronzezeit (1500 vor Christus) archäologisch untersucht. Auffällig war ein Grab einer Frau, die in einem Baumsarg mit ihrem Schmuck bestattet worden war.
Der Fund bezeugt, dass dieser Raum bereits lange vor Christi Geburt bewohnt und wirtschaftlich gut gestellt war. Zudem haben Frauen in dieser Kultur offenbar eine bedeutende Rolle gespielt.
Die jetzige Siedlungsstruktur wurde erst im Mittelalter angelegt, wobei die Gasten die gemeinsamen Ackerfluren darstellten.
Aus Wikipedia:
Vermutet wird, dass die Frau zu Lebzeiten hohes Ansehen genoss, da sie mit ihrem kompletten Schmuck bestattet wurde. Die reiche Ausstattung deutet darauf hin, dass die Menschen dieser Zeit das Leben im Jenseits offensichtlich als Fortsetzung des Lebens auf der Erde ansahen und alles, was als wichtig angesehen wurde, mit ins Grab legten. Vergleiche mit ähnlichen Funden wie dem des Mädchens von Egtved (Dänisches Nationalmuseum) oder der Prinzessin von Fallingbostel in der Lüneburger Heide lassen vermuten, dass die Frau mit einem Kittel, einem Rock und einem Mantel aus gewebter Schafwolle bekleidet war.
Der Schmuck dieser Bestattung ist im
Museum Leben am Meer in Esens ausgestellt.









